Hierbei werden unter Vakuum stehende Schröpfgläser auf die Haut aufgesetzt. Durch den entstehenden Unterdruck wird die Oberhaut von den tiefer liegenden Schichten abgehoben, wodurch die Durchblutung lokal verstärkt und der Lymphstrom angeregt werden kann. Über spezielle Nervenbahnen ist eine Wirkung jedoch ebenso auf entferntere Regionen möglich.

So können z.B. Verspannungen am Rücken oder Schulterschmerzen gelöst werden, gleichermaßen ist aber durch Behandlung der entsprechenden Reflexzonen an Rücken, Brust, Bauch etc. auch eine Beeinflussung in der Tiefe liegender Organe möglich. Ein Energiestau in einem inneren Organ wird oftmals durch Muskelverhärtungen (Gelosen) in der zugehörigen Reflexzone z.B. am Rücken sichtbar. Durch Schröpfbehandlung dieser Gelose am Rücken kann der Energiestau im zugehörigen inneren Organ dann wiederum günstig beeinflusst werden.

Die Schröpftherapie ist eine der ältesten Behandlungsmethoden überhaupt und wurde bereits 3000 v. Chr. auf einem mesopotamischen Arztsiegel dargestellt. Mangels ausreichender wissenschaftlicher Beweise zur Wirksamkeit wird sie von der heutigen Schulmedizin zwar kaum anerkannt, doch gehört sie als ausleitendes Verfahren gerade in der heutigen Zeit zu den Kernkompetenzen der Naturheilkunde. Prof. Dr. Andreas Michalsen ist Professor für Klinische Naturheilkunde an der Berliner Charité, Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin und Vorstandsvorsitzender der Karl und Veronica Carstens-Stiftung. Mit seinem Team erforscht er derzeit unter anderem ausleitende Heilverfahren wissenschaftlich und beschreibt in seinem Buch "Heilen mit der Kraft der Natur - Meine Erfahrung aus Praxis und Forschung - Was wirklich hilft" z.B. sehr anschaulich die Wirkung des Schröpfens auf das Karpaltunnelsyndrom.

Eine Schröpfbehandlung des Rückens biete ich kombiniert mit vorangehender Wirbelsäulenmassage (nach Rudolf Breuß) zum Pauschalpreis von 40,- € an (Dauer ca. 50 Minuten). Kürzere Behandlungszeiten anderer Regionen werden nach Zeit abgerechnet.